Es galt, das Abfallwirtschaftskonzept des Kreises Warendorf umzusetzen: Die konsequente Vermeidung und Verminderung von Abfällen, die Schadstoffentfrachtung, die stoffliche Verwertung, die Wertstoffsammlung, die Kompostierung und die weitestgehende Verwertung der Restabfälle sollten vorangetrieben werden. Letztlich sollen abschließend die verbleibenden Reststoffe umweltgerecht und sicher deponiert werden.
Über 100 Millionen Euro wurden dafür bislang investiert, z. B. für ein leistungsfähiges Kompostwerk, für bürgerfreundliche Recyclinghöfe, für die Anpassung der Deponie an den Stand der Technik (Deponiebasisabdichtung, Sickerwasservorbehandlung, Deponieentgasung mit Gasverwertung).
Die Errichtung der Anlage zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen (EBS-Anlage) und der sich anschließenden Biologischen Abfallbehandlungsanlage (BA-Anlage) führten zur drastischen Reduzierung des abzulagernden Restabfalls. So werden allen gesetzlichen Anforderungen sicher eingehalten und die Umwelt nachhaltig geschützt.
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Schritt für Schritt wurde so das Abfallwirtschaftskonzept in die Realität umgesetzt. Zudem konnten so die hohen gesetzlichen Anforderungen der TA Siedlungsabfall und der Ablagerungsverordnung fristgerecht erfüllt werden.
Durch den Bau und Betrieb einer Fotovoltaikanlage und einer Teilstromvergärungsanlage (Biogasanlage) wird auf nachhaltige und Klima schonende Energieversorgung des Entsorgungszentrums Ennigerloh gesetzt.


